Das Thema Normung ist bei uns kaum bekannt und bewusst; es fehlt schmerzlich an kompetenten Expert:innen, während China seit geraumer Zeit Normung auf allen Bildungsebenen aktiv einbindet und entsprechend viele Expert:innen sich dafür einsetzen.
Diesem Rückstand versuchen sowohl die Normungsstrategie der Europäischen Kommission aus 2022 als auch die Österreichische Normungsstrategie aus 2024 entgegenzuwirken.
Das Design der Dinge bestimmt maßgeblich mit, wie wir leben. Normung ist damit ein wesentlicher Schlüssel zur Verzahnung technischer und gesellschaftlicher Veränderungen. Das braucht neben technischer Expertise die aktive Teilnahme der Humanities.
Das „Netzwerk Normung“ will sich diesem Thema nachhaltig widmen.
Es umfasst eine sehr heterogene Gruppe interessierter Menschen aus Wissenschaften, Wirtschaft, Politik und Normung, die sich für Normung engagieren wollen.
Wir sind aus dem Horizon Europe Projekt EDU4Standards.eu, an dem das Forschungsnetzwerk Human Factor in Digital Transformation beteiligt ist, gewachsen.
Einschlägige Aktivitäten wie Sommerschulen, ASD und EURAS sind bereits dokumentiert(siehe die Kacheln unten). Aktuell haben wir Policy Briefs an die Europäische Kommission bzw. Empfehlungsschreiben an die Österreichische Bundesregierung gerichtet, mit dem Anliegen, Bildung über Normung konsequent zu forcieren. Normung wir dabei verstanden als „Standardisierung unter Berücksichtigung Europäischer Werte und Interessen“ (mit dem Englischen Akronym Stand-EUVI).
Das Netzwerk steht allen offen, die sich über Normung informieren, erforschen und/oder aktiv mitgestalten wollen.
Mitmachen ist einfach: Tragen Sie sich bitte in unserer Verteilerliste ein und bleiben Sie laufend informiert.